Italien - Sardinien - Cala Goloritzè
Ein so schönes Stück Küste ist kaum mehr zu finden.
Ein traumhaft gelegener Strand, malerisch umgeben von steilen Berghängen,
Bäumen und Sträuchern. Die riesigen Felsbrocken am Strand und im Wasser erinnern an die
Strände der Seychellen. Der Kieselstrand, teilweise sandig ist weiß, das Wasser kristallklar, leuchtend türkis und
zum Schwimmen gut geeignet.
Wie eine Oase liegt die weiße Bucht Gala Goloritzè mit ihrem grandiosen Felsentor über
türkisblauem Meer in einer bizarren Felslandschaft.
Nicht jeder hat allerdings Lust diese wunderschöne Bucht zu erreichen, da man diese kleine Bucht,
nur zu Fuß nach einem Marsch von ca. 1- 1 ½ Stunden erreicht. Deshalb auch für Kinder nicht besonders
empfehlenswert, da der Rückweg mit Aufstieg verbunden recht anstrengend ist. Hier stoppen noch nicht
mal die kleinen Boote die Rundfahrten durch die Buchten anbieten, sie halten nur kurz um das Panorama zu genießen.
Cala Goloritzè wurde vor kurzem zum Naturpark ernannt und ist darum eine geschützte Gegend. Aus diesem Grund
ist die einzigste Möglichkeit sie zu erreichen ein kleiner Bergweg, der aber die Mühe wert ist.
Die Wanderung beginnt in Golgo, mit einer Steintreppe, und geht weiter entlang einem schmalen und
unasphaltierten Pfad. Der Weg ist gut gekennzeichnet, somit ist es kaum sich zu verlaufen, auch wenn man
unterwegs oft durch den wunderbaren Blick abgelenkt wird..
Besonders schön sind die Kalkfelsen, die einen den ganzen Weg begleiten und ganz am Ende der Monolith
des Aguglia, mit einer Höhe von 144 Metern. Der Pfad schlängelt sich die meiste Zeit durch enge, steile
Serpentinen und je näher man dem Ziel kommt, um so mehr öffnet sich der Horizont über dem Meer.
|
|
Besonders
morgens und abends liegt ein romantischer Zauber über der Landschaft. Der Pfad endet, wenn man vor sich die
ganze Bucht sieht, hinter diesem Punkt trennt einen nur noch eine kleine Wendeltreppe vom Strand.
Das Panorama ist atemberaubend, kristallklares Meer, weißer Strand und die Aguglia, wo man oft Bergsteiger sehen kann.
Wenn man am Strand angekommen ist, und einen das Klettern doch jucken sollte -- die Aguglia wartet!
Allerdings bietet diese Nadel alles andere als leichte Kost: sie bietet den "schwersten Normalweg Italiens",
den Weg der Erstbesteigung im Jahre 1984, der immerhin bei 6b+ eincheckt. Dann gibt es zwei Routen bis 6c,
zwei 7a, eine 7a+, eine 7b+ sowie eine 7c.
Der Weg zum Gipfel ist also Schweiß treibend. Aber lohnend: dort oben zu stehen, auf diesem Handtuch voll
Fels, gerade einmal so groß wie ein mittlerer Küchentisch, und diese Aussicht zu genießen, das ist doch jede
Mühe wert!. Traumstrand: Italien - Sardinien - Cala Goloritzè
|